Optimale Aufteilung?
#1: ist die Aufteilung optimal?
#2: Vinyl oder Fliesen in der Dusche?
#3: da wir keine FBH haben, ist Vinyl die beste Lösung, da wärmer als Fliesen?
Viele Grüße
Fabian

Comments (29)
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Guten Tag Herr Preiß,
zu.1. Mir fehlt hier noch das Maß von der Türseite
Generell: Wie in Community schon oft erwähnt, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen die Tür nach außen aufgehen zu lassen.
Es ist mir aufgefallen das noch ein Heizkörper im Bad fehlt.
zu.2 Ich habe noch nie davon gehört das man Vinyl auch in der Dusche verlegen kann.
Der optimale Bodenbelag ist natürlich immer von vielen Faktoren abhängig, wie und von wem wird das Bad genutzt, wie sieht die Wandgestaltung aus, welche Sanitärartikel kommen rein und letztendlich natürlich auch vom Budget.
Eine wie ich finde schöne Alternative zum Vinyl Boden ist Parkett. Man kann diesen Bodenbelag zwar nicht in der Dusche verlegen aber im restlichen Bad.
Im Duschbereich kann man dann eine Fliese setzen, zum Beispiel passend zur Wandfliese (falls Fliesen dort vorgesehen sind). Andernfalls würde ich hier mit einer Duschtasse arbeiten.
Eine Stahlduschtasse könnten Sie farblich abgestimmt zum Bodenbelag aussuchen, die gibt es in unterschiedlichen Farben. Stahlduschtassen sind sehr robust aber auch kalt.(zumindest so lange bis warmes Wasser drauf kommt). https://www.bette.de/de/produkte/material-farben
Acryl Duschtassen sind wärmer aber meist nur in weiß erhältlich und empfindlicher.
zu 3 Ob Vinyl eine bessere Lösung als Fliesen für Sie ist, kann ich nicht für Sie beantworten, dafür müsste ich Sie, Ihre Vorstellungen und Ihre Lebensumstände kennen.
Freundliche Grüße, Svenja Priebe
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Hallo Herr Preiß,
ergänzend zu dem Kommentar von Frau Priebe finde ich Ihre Planung nicht ganz optimal. Sie haben zwar ein verstecktes Wc aber es hat die größte Entfernung zum Fenster. Gerüche bleiben deutlich länger im Raum und der Bereich erhält durch die hohe T-Lösung wenig Tageslicht.
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Ergänzend zu Frau Priebes Informationen könnte ich - so es denn bodengleich gewünscht ist - noch folgende Duschtassen-Alternative empfehlen: Prorcellanosa Land Shower Tray. Da ist ein Gefälle zum Ablauf hin eingearbeitet. Der Ablauf selbst ist sehr gut sauber zu halten, das Material ist angenehm fusswarm und im Nassen durch die Steinstruktur recht griffig. VG!
Fabian Preiß
Original Author8 years agoVielen Dank an dieser Stelle für die Rückmeldungen und Anmerkungen.
@Frau Priebe: die Türseite misst 3,94m.
Noch ein paar generelle Informationen:
Da wir keine FBH integrieren (Heizkörper überlegen wir, wenn die Planung steht), hatten wir an Vinyl gedacht, da diese wärmer als Fliesen und robuster (gegen Wasser) als Parkett sind.
Zudem hatte man uns im Fachhandel gesagt, dass bestimmtes Vinyl auch für die Dusche geeignet sei.
Noch ein Wort zur Optik: wir wollen eine warme Atmosphäre. Dabei hatten wir die Idee: Boden mit Holz(-Optik) und die Wand mit dunklen Fliesen bzw. Vinyl (untere Hälfte) und Putz oder Malervlies (obere Hälfte).
Zur Aufteilung: wir hatten die Dusche zum Fenster hin ausgerichtet, damit hier mehr Licht reinkommt. Die T-Lösung mit den Wänden ist nicht zwingend, erfüllt/vereint aber zwei Punkte: begehbare Dusche & verstecktes WC.
Über weitere Tipps freue ich mich! :)- 8 years ago
Mit dieser Aufteilung ergibt sich ein kleiner Raum, eine eher danke Dusche (trotz des Fensters) und eine am Rand abgestellte Wanne, die nicht gerade zum Abhängen einlädt, während man unter den Waschtisch blickt. Also ja, der Grundriss ist optimierbar ;) Da wird sich voraussichtlich noch etwas tun in diesem Beitrag.
Am Waschplatz keine Wandeingebauten Spiegelschränke möglich, so daß Ablage dort fehlt und eine Shampoonische in der Dusche ist auch nicht eingezeichnet. Die Breite der Dusche mit 90 ist schön, aber in Anbetracht ihrer Tiefe, und daß man immer mit dem Blick zur Öffnung stehen würde, wirkt sie im Ergebnis ordentlich beengt.
Zur Bodenwärme (Frage 2): In der Dusche wird zunächst das Wasser aufgedreht (daher sollte die Armatur auch nicht unbedingt ganz hinten durch platziert werden), und da warme Wasser wärmt umgehend jeden Boden auf. Daher ist im Duschbereich die Wahl des Bodens nur sehr bedingt vom Kältegefühl unter dem Fuß abhängig zu machen.
*****
Zum Beitrag von Frau Priebe: Parkett ist ganz leicht in der Dusche verlegbar. unsere Nachbarländer machen es vor, indem sie eine flache Edelstahlwanne in diesem Bereich unterbringen, und ein aufgeständertes Holzrost im Duschbereich in diese Edelstahlwanne legen. So steht das Holz nie im Wasser und kann unmittelbar wieder trocknen, was eine lange Haltbarkeit zur Folge hat. Im Schiffsbau wird es sogar in D seit Jahrzehnten so gehandhabt, aber der Weg in die Bäder ist noch nicht gefunden.
Fabian Preiß
Original Author8 years agoVielen Dank für die Ausführungen und Gedanken! Zur Aufteilung hatte ich mir nochmals Gedanken gemacht - und eine weitere Variante überlegt. Die Position der Türe hat etwas Spielraum, weshalb ich diese nun Richtung Wand verschoben habe. Unten das Update (rudimentär über ein Planungstool erstellt).
Zum Belag: Parkett klingt in der Tat höchst interessant!
Bliebe momentan nur die Überlegung, ob Dusche mit Glaswand oder Stellwand. Eine Glaswand würde den Raum größer machen - allerdings muss man die Fläche jedes Mal abziehen :)
- 8 years ago
Die Menschliche Wahrnehmung gegenüber Elementen im Raum lässt sich vereinfacht auf drei Höhen runterbrechen:
Vom Boden bis zum Knie
niedrige Elemente registriere ich kaum, ungeachtet ihrer Größe. An ihnen gehe ich so knapp vorbei, wie es der Gesundheit schon schadet. Der kleine Zeh, der immer wieder das Bett im Halbschlaf findet kann ausreichend davon berichten.
vom Knie bis zur Handkante
An solchen Elementen geht der Mensch mit einer halben Körperbreite Abstand vorbei, da ich mit 30 cm Abstand seitlich zum Element stehend noch immer frei meinen Arm hochheben kann, ohne anzustoßen. Diese 30 cm braucht es, um das Gefühl zu haben, nicht durch das Element eingeengt zu sein. Die Höhe entspricht ca. einer Küchenzeile oder einer Kommode.
von der Handkante aufwärts
hohe Elemente oder gar Wände lassen den Menschen automatisch eine ganze Körperbreite Abstand halten, um sich nicht eingeengt zu fühlen. Ist also eine Kommode nur wenige cm Höher als die Handkante, nimmt sie plötzlich mehr Raum ein, als uns lieb ist. Außerdem wirkt eine so hohe Kommode deshalb auch abweisender, als eine Kommode, die nur bis zur Höhe der Handkante geht.
*****
Warum zeige ich das an dieser Stelle auf?
Wegen dem Drang vieler Menschen, das WC zu verstecken, und es hinter Schamwände oder in Boxen zu stecken, die es nur noch unangenehmer machen, sie zu nutzen, da ich nicht sehen kann, wer da evtl. plötzlich vor mir stehen kann. Das kann man tatsächlich mit dem Gefühl vergleichen, in einem Gäste-WC zu sitzen, dessen Tür nicht abschliessen kann.
In der letzten Skizze ist das WC nur von oben zu sehen. Betrete ich den Raum, wird der Waschplatz den Blick auf das WC komplett verdecken, und der Abstand dazu wird groß genug sein, um auch ohne seltsame Gefühle sein Handtuch neben dem Waschplatz aufzuhängen. Und wie oben aufgezeigt, wird das WC auch gar nicht groß wahrgenommen, da es unterhalb der Kniehöhe rangiert - wir ignorieren es in unserer Wahrnehmung. (Sofern wir nicht dem Drang folgen, wie in der Fliesenausstellung gerade die auffälligsten Mosaike als Streifen hinter den Platz zu bringen, den wir doch so vehement zu verstecken versuchen - aber das ist ein anderes Kapitel). Wozu also eine so dominierende Mauer?! ;)
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Gegenvorschlag (um mal konstruktiv zu werden ;)
Beim Betreten des Raumes wird fällt zunächst nur der großzügige Waschplatz ins Auge mit der raumbreiten, beleuchteten Nische von H:120 bis 180 cm
Zwei Spiegelschränke füllen die Nischen aus und werden flankiert von drei Leuchten, wie zB. hier:
Bäder · More InfoDie Dusche als Walk-In mit 100 cm Breite nimmt optisch kaum Platz ein und ist sehr großzügig dimensioniert. Da es nur eine trennende Glasscheibe ist, ist das Abziehen von Wasser nach Nutzung auf das einfachste Reduziert. Abgesehen davon gibt es tatsächlich recht wirksame Nano-Beschichtungen, die die Notwendigkeit des Reinigens auf ein Minimum reduzieren.
Die Nische dient hier als Shampoonische.
Vor der Dusche ist Raum für Bademäntel und einen Handtuchwärmer, falls gewünscht. Ansonsten eben die klassischen Handtuchstangen oder -haken.
Neben dem Waschplatz bleibt noch Luft für einen Wäschesammler. und flankierende Handtücher.
Die Wanne ist exponiert, aber nicht im Weg stehend. Die Größe ist mit 80/180 sehr bequem, und als klassische Ovalwanne mit Mittelablauf auch bezahlbarer Standard. Hier allein oder zu zweit Abhängen ist eher Privileg als Notwendigkeit. Beleuchtung in der Wannenschürze schafft das passende Ambiente, wie zB. hier:
Bäder · More InfoTriplexgarnitur und Handbrause sind in der nur 80 cm hohen Vorwand installiert, die wie ein Rückenschild alter englischer Badewannen um selbige ausgeschnitten ist.
Die Vorwand wird auf der anderen Seite der Tür entsprechend fortgeführt - sie soll ja kein technisch notwendiges, sondern ein gestalterisches Element sein ;)
Das WC versteckt sich mit 40 cm Höhe hinter der Wanne. Die Drückerplatte ist entsprechend von oben zu bedienen.
Fabian Preiß
Original Author8 years agoHerzlichen Dank für die Vorschläge!
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Zur Variante von Frau Gutberlet:
Persönlich finde ich den Vorschlag kreativ und frisch. Wäre ich nicht drauf gekommen. Meine Frau ist sich allerdings unsicher, ob das Hintergrundlicht (durch das Fenster) beim Schminken stören könnte. Auch das Fenster in der Dusche ist noch so ein Faktor den wir diskutieren.
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Zur Variante von Herrn Ganzer:
Eine schöne und geradlinige Aufteilung. Knackpunkt ist dabei die Badewanne. Einerseits ein Eyecatcher, andererseits ist es eine nächtliche Stolperfalle auf dem Weg zum WC sein.
Sie sehen - alles nicht so einfach. ;-) Die kleine Mauer vorm WC kommt aber auf jeden Fall raus.
Falls Sie noch eine Idee haben, geben Sie gerne Bescheid! Ich freue mich über jeden Gedanken.
Nochmals herzlichen Dank!- 8 years ago
Hallo Herr Preiß,
sofern Sie genug Platz hinter der Tür für die Wanne hätten, könnten Sie sie auch dort setzen und der lange Waschtisch hätte Platz zwischen Dusche und Wanne.
Er könnte auf dem Wannenumbau aufsetzen:
Modern Badezimmer · More InfoOder er läuft durch und die Wanne steht frei:
Bath & Spa · More InfoGenauso gut könnte man die Wanne und das Wc vor den Fenstern platzieren und und und... Es gibt unzählige Möglichkeiten.
Vielleicht wissen wir einfach noch zu wenig über Ihre Vorlieben und Abneigungen. Sobald die Eckdaten und exakten Wünsche klar sind, ist der Weg zu Ihrem Wunschbad nur noch ein kurzer.
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Zu den Bedenken kann ich eigentlich nur sagen, dass fürs Schminken das Beste sowieso Kunstlicht ist. Das Fenster spielt also eigentlich keine Rolle.
Es gibt wunderbare Duschvorhänge von Luiz, die toll fallen und aussehen wie ein Vorhangstoff. Hier passend einen fürs Fenster und man muss keine Bange haben.
- 8 years agoDie Wanne wird aufgrund ihrer Bauhöhe und mit dem Licht ganz sicher niemals eine Stolperfalle werden.
Ein Modell eines solchen Bades würde ganz schnell davon überzeugen können... ;) Fabian Preiß
Original Author8 years agoNach Rücksprache mit dem Architekten könnte man die Fenster auch verschieben. Daher hier ein Entwurf den wir uns gut vorstellen können. Die Dusche mit Glas oder Mauer - ist noch in Diskussion.
PS: @Frau Gutberlet: ihr Entwurf gefiel mir sehr sehr gut. Nur konnten wir uns nicht auf die schräge Wanne einigen ;) und eine gerade 180cm Wanne würde den Platz zum WC zu eng werden lassen.
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Hallo Herr Preiß,
Sie könnten bei meinem Entwurf die Duravit Paiova gegen eine normale 180cm x 80cm Wanne austauschen. Sie war nur exemplarisch gesetzt. Bei einer Raumbreite von 326cm bleibt eine Durchgangsbreite von 146cm zum Wc. Mit der neuen Vorgabe könnte man die Fenster noch gut optimiert anpassen.
Ihre neue Aufteilung funktioniert aber ich hätte ein paar Anmerkungen. Das Fenster beim Wc hätte ich etwas schmaler gewählt und im Bereich des Waschtisches dafür breiter, vielleicht sogar bodentief. Gut gefällt mir die Sichtachse Tür/Fenster.
Bei Ihrer Lösung ist das Wc zwar etwas versteckter durch den zusätzlichen Schrank, dafür schaut man von der Wanne drauf. Aber auch hier ist schön, dass die Wanne das zentrale Objekt darstellt. Bei der Dusche "vermisse" ich eine Nische oder Ablage in Form einer Sitzbank und als rein gemauerte Version wäre sie recht dunkel. Daher hier lieber mit Glas oberhalb der Wanne und an der Stirnseite eine Nische setzen.
Grüße!
- 8 years ago
Ich glaube ja, dass Sie die Entwürfe von Frau Gutberlet und Herrn Ganzer verwechseln. In Frau Gutberlets Entwurf hat die abgeschrägte Ecke nichts mit dem Zugang zum WC zu tun. ^^? Auch könnten Sie sie, wie schon vorgeschlagen, um 90 Grad drehen.
Die Sichtachse Eingang-Fenster finde ich auch sehr reizvoll und wäre im Entwurf von Frau Gutberlet auch so umsetzbar.
Sie haben eigentlich ein gut großes Bad. Daher verstehe ich nicht ganz, warum drei Objekte an einer kurzen Wand wie Schießscharten (sorry) aufgereiht werden, auch ist die Dusche dadurch beengter.
- 8 years ago
...auch setzen Sie in Ihrem letzen Entwurf die Waschtische in eine künstlich durch den Schrank geschaffene Nische und betreten das Bad quasi durch zwei Schränke.
Die Dusche wäre ein tiefer Gang in der letzten freien Ecke des Raumes, statt präsent, raumeinnehmend und einladend.
Der Raum ist tatsächlich groß! Grund genug, nicht nur alles 2-Dimensional hineinbringen zu wollen, sondern sich (mindestens gedanklich) auch 3-Dimensional darin zu bewegen. Dann wird in Ihrem letzten Entwurf deutlich, daß man in der Wanne liegend weniger das WC, aber umso stärker die Nische, die durch den Schrank an der Tür entsteht schaut, in der das WC sich befindet, und die andere Nische, in der sich die Waschplätze drängeln.
Ihre Aufteilung beinhaltet zwar alles, was Sie sich vorstellen, parzelliert die Fläche aber in kleine einzelne Räume.
- 8 years ago
Nachdem die Lage der Fenster geändert wurde habe ich einen weiteren Vorschlag, der wieder ganz ähnlich zu der Ausgangsvariante ist.

- 8 years ago
viel Freiraum, kaum Stauraum, schmaler Waschplatz (--> Handtücher?) Dusche im "Hinterzimmer"...
...da geht noch was ;)
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Herr Ganzer,
für mich ist "viel Freiraum" eigentlich ein positiv konnotierter Begriff ;) Auch ist ein Waschtisch mit rund 1,5m meines Erachtens nach alles andere als klein. Zusätzlicher Stauraum kann durch einen Spiegelschrank - wie bereits von Ihnen vorgeschlagen - geschaffen werden. Und wie der Bauherr seine Handtücher am Waschtisch aufbewahrt möchte ich ihm nicht diktieren.
Ich wollte vielmehr ohne große Erläuterung eine weitere Möglichkeit aufzeigen, wie sich die Ausstattungsgegenstände anordnen lassen und damit dem Fragesteller "Freiraum" für die Umsetzung der eigenen Anforderungen und Bedürfnisse schaffen.
- 8 years ago
Na gut, nenne ich es Leerraum, da der Platz zwischen Wanne und Waschplatz für den Menschen eher leer als weit wird, besonders, da der Waschplatz in der Ansicht, 3-dimensional im Raum an einer Wandscheibe platziert ist, die gerade so breit ist, daß die Waschtische daran Platz finden. Schade für einen solch großen Raum.
Handtücher sind bevorzugt in Griffhöhe angebracht, was bedeutet: mindestens auf der Höhe des Waschtisches - was hier nicht mehr geht, da seitlich der Waschtische kein Raum mehr ist. So geht es nur zB. an einem Stangengriff darunter, also quasi in der "Bückzone". Jeder ist frei, es so zu machen, ich gebe es nur zu bedenken, daß eine solche Entscheidung zu Lasten der Bequemlichkeit geht.
Auch wenn manchen meine Erläuterungen auf den Keks gehen: sie basieren doch auf den Grundlagen menschlicher Wahrnehmungen - und was für ein Pro wäre ich, wenn ich nur die technisch mögliche Umsetzbarkeit prüfe, aber nicht darauf hinweise, wie es am Ende wirkt?!
Hätte ich mehr Zeit, würde ich auch jeden Fall mehr Perspektiven der Räume zeichnen, um auf einen Blick deutlich zu machen, wie wir den Raum wahrnehmen.
Fabian Preiß
Original Author8 years agoHallo in die Runde, vielen Dank für die vielen Gedanken. Wie auch hier in der Community haben wir zu Hause ähnliche Überlegungen.
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@Frau Gutberlet & Frau Stueber: ich hatte mich zwecks 180cm Badewanne falsch ausgedrückt. Ich meinte den Zugang zur Dusche.
Auch teile ich den Punkt zur Größe der Fenster. Hier spielt jedoch auch die Außenansicht (der Hausfassade) eine Rolle.
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Die vielen Details, die bisher erwähnt wurden, habe ich ebenfalls notiert - und wir werden einiges übernehmen.
Wichtig sind auch in der Tat die Überlegungen, wie es nachher 3-Dimensional wirkt.
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Vieles ist natürlich auch Geschmacksache. Und die Anmerkungen hier in der Runde haben mich schon deutlich weitergebracht.
Ps: @Frau Gutberlet - ihren Entwurf werde ich nochmals bei meiner Frau „pitchen“. Gerade die schräge Wanne bringt für mich das gewisse Etwas rein :)- 8 years ago
Vielleicht könnten Sie mit Ihrer Frau mal in eine Badaustellung gehen und sich in die Duravit Paiova legen. Sie ist sehr bequem und nicht so Mainstream.
Ich habe sie gerade in einem anderen Projekt verplant und die Kunden sind schockverliebt in die Wanne.
Viel Erfolg!
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Leider habe ich erst heute wieder Gelegenheit gefunden die Beiträge in der Community zu verfolgen. Ich sehe das hier schon viele Vorschläge bezüglich der Planung gemacht worden sind und habe daher nichts hinzuzufügen.
Warum ich dennoch schreibe ein Kommentar von Herrn Ganzer.
@ HerrGanzer: Auch ich lerne jeden Tag noch etwas Neues hinzu und bin daher sehr interessiert an Bildern von Bädern wo Parkett in der Dusche verlegt worden ist. Am liebsten auch Bilder von einem Duschbereich nach ein paar Jahre der Nutzung, gerne auch aus den Nachbarländern. Mich interessiert auch der genaue Aufbau. Sie schreiben etwas von einem Holzrost. Muss das dann jedes mal hoch genommen werden zum sauber machen oder bleiben an dem Holz keine Seifenreste haften? Ich gehe davon aus das sich der Siphon mit dem Haarsieb in der Edelstahlwanne befindet und ich zum reinigen das Parkett jedes mal hoch nehmen muss?! Das kann ich mir einfach noch nicht so richtig vorstellen!
Da Parkett laut Ihrer Aussage ganz leicht in der Dusche zu verlegen ist, werden Sie ja bestimmt auch einige Verleger kennen die Sie mir empfehlen können, sowie Hersteller die dieses Parkett produzieren. Und welchen Zeitraum verstehen Sie unter einer langen Haltbarkeit?
Vielen Dank im Voraus!
Svenja Priebe
- 8 years ago
Ich glaube, dass man hier zwischen Parkett und einem Holzrost unterscheiden muss. Wenn man auf Pinterest oder hier auf Houzz "Holzrost" eingibt findet man Beispiele dazu.
Schreinerhaus · More InfoWie sich so ein Rost im Alltag oder nach jahrelanger Benutzung verhält ist dagegen schwer zu erfahren. Wenn ich aber an meinen Teakholz-Fussabtreter vor der Haustür denke...der muss jedes Jahr gründlich gereinigt und neu geölt werden. Aber dann sieht er auch wieder wie neu aus.
Für mich wäre das Fazit hier: Ein Holzrost in der Dusche ist machbar, verlangt aber Disziplin und darf nicht mit im gesamten Raum verlegtem Parkett in einen Topf geworfen werden. Parkett in der Dusche kann eigentlich nur nach hinten losgehen...
- 8 years agolast modified: 8 years ago
Eine Kleinigkeit hätte ich da doch noch...
Herr Preiß wenn Sie weiterhin noch vorhaben sollten Vinyl in der Dusche zu verlegen, gebe ich Ihnen einen Tipp, fragen Sie besser nochmal genau beim Fachhandel nach und informieren Sie sich zusätzlich direkt über den Hersteller. Ich würde auch nachfragen wie lange das Produkt bereits auf dem Markt ist und seit wie vielen Jahren es erfolgreich in der Dusche verbaut wird. Mir ist es einfach noch völlig unbekannt das Vinyl dafür geeignet ist aber auch hier lasse ich mich gerne eines Besseren belehren :)
- 8 years ago
Guten Tag Herr Preiß,
nichts sorgt für ein größeren Wohnfühleffekt im Bad als ein Holzboden! Gerade dann, wenn keine Fußbodenheizung eingebaut ist. Und wenn Holz im Bad, dann gerne auch in der Dusche!!!! Wir haben unsere erste Holzdusche vor über 10 Jahren verbaut und diese wird immer noch begeistert genutzt!Mit freundlichen Grüßen
Meike Schendzielorz
Dusche Teakholz und Mineralwerkstoff · More Info - 8 years ago
Hallo Frau Priebe, hier finden Sie ohne Ende Bild-Beispiele, und unter den verschiedenen Links dann auch entsprechende Aussagen zu Ihren Fragen. Designtechnisch interessant ist dieser Hersteller hier.
Ansonsten: Holz wirkt antibakteriell und hat die natürliche Angewohnheit, Wasser abperlen zu lassen, wenn es nicht gerade von oben auf dem Holz steht.
Die Physik sorgt dafür, daß Seifenwasser von der unteren Kante in das Becken abtropft und die Unterseite des Holzrostes weder Schimmelt noch unangenehm verdreckt, sondern sauber bleibt und auch nach dem Duschen schnell wieder rückstandsfrei trocknet.
Da das Rost aufgeständert ist, wird der Wasserfluss in der Grundwanne nicht behindert oder gestaut, und sich keine Schmutzränder bilden. Eben wie in der klassischen bekannten Duschtasse auch.
Das Reinigen ist wie bei jeder anderen Dusche ab und an mal nötig. Dafür muss man nur das Rost wie eine Falltür aufheben, an die Wand lehnen und dann normal reinigen. Das Rost halt abwaschen, die Tasse etwas intensiver Pflegen, wie eben eine klassische Duschtasse eben auch. In der Bodenwanne ist ein Siphon wie in jedem anderen Duschsystem auch, und wenn Sie mögen, kann auch im Rost eigens dafür eine kleinere Revision sein, um noch einfacher an den Siphon heranzukommen. (Wobei die meisten Menschen den Siphon auch nur reinigen, wenn sie eine Grundreinigung der Dusche vornehmen).

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