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Raumagentur ArteFakt

na, das versuche ich doch gleich einmal selbst :-) Nehmen wir an, eine Strecke zwischen zwei Endpunkten soll durch Downlights beleuchtet werden. Jetzt strahlt jede Leuchte einen Lichtkegel nach unten ab. Bei zwei Leuchten nebeneinander überschneiden sich deren Lichtkegel, was die Helligkeit erhöht. An den Rändern aber ist der letzte Lichtkegel allein. Bei einer gleichmäßigen Aufteilung der Downlights würde jetzt an den Rändern deutlich weniger Licht im Raum sein, als auf der übrigen Fläche, wo mehr Licht durch die überschneidenden Lichtkegel auftrifft. Um das zu vermeiden, teile ich die Gesamtstrecke in Teilabschnitte (TA) auf. 2x(TA) geben den Abstand vom Rand zum ersten Leuchtmittel an, 3x(TA) den Abstand zwischen zwei Leuchten. Beispiel: wir haben 3 Downlights. Wir rechnen 2 Teilabschnitte links, 3 TA jeweils zwischen den Leuchten und 2 TA rechts. In der Summe also 2+3+3+2 = 10 Teilabschnitte. Die Strecke unseres Beispiels hat angenommen 180 cm 180 / 10 = 18cm = 1 Teilabschnitt 2 TA sind also 2x18 = 36 cm (Abstand vom Rand zur ersten Leuchte und 3 TA sind also 3s18 = 54 cm Abstand zwischen den Leuchten So ergibt sich später eine gleichmäßige Lichtverteilung auf der Strecke. ***** Ein anderer Vorteil ist, daß eine gleichmäßige Aufteilung so wirkt, als sei der Abstand von den enden zur ersten Leuchte größer als untereinander. Es scheint also, als sei die Gruppe mehrerer Leuchten etwas zusammengestaucht worden. Durch die beschriebene Aufteilung wirkt die Taklung auf die Strecke bezogen wieder harmonisch (nicht zuletzt durch das Teilungsverhältnis nah am goldenen Schnitt. ***** Natürlich spielen noch ganz andere Faktoren in eine gelungene Lichtverteilung mit ein. So sollte der Abstand der Leuchten auf die Höhe des Raumes und die Art der Leuchten Bezug nehmen, aber i.d.R. sind 40-60 cm ok. Auch sollte es besser eine ungerade Anzahl an Leuchten sein, oder sich die Aufteilung dahingehend ändern, daß eher Zwillingspaare gebildet werden. Und der Abstand zur Wand ist auch wichtig. Sind die Leuchten vor einem Durchgang, einem Fenster, vor einer Wand oder gar von Vorhängen platziert? Also geht das Licht primär auf den Boden, ein Möbel oder auf eine Wand- oder Vorhangfläche? Oft ist das passende Maß bei ~25-28 cm Abstand zur Wand / Vorhang

Q

Reply to: na, das versuche ich doch gleich einmal selbst :-) Nehmen wir an, eine Strecke zwischen zwei Endpunkten soll durch Downlights beleuchtet werden. Jetzt strahlt jede Leuchte einen Lichtkegel nach unten ab. Bei zwei Leuchten nebeneinander überschneiden sich deren Lichtkegel, was die Helligkeit erhöht. An den Rändern aber ist der letzte Lichtkegel allein. Bei einer gleichmäßigen Aufteilung der Downlights würde jetzt an den Rändern deutlich weniger Licht im Raum sein, als auf der übrigen Fläche, wo mehr Licht durch die überschneidenden Lichtkegel auftrifft. Um das zu vermeiden, teile ich die Gesamtstrecke in Teilabschnitte (TA) auf. 2x(TA) geben den Abstand vom Rand zum ersten Leuchtmittel an, 3x(TA) den Abstand zwischen zwei Leuchten. Beispiel: wir haben 3 Downlights. Wir rechnen 2 Teilabschnitte links, 3 TA jeweils zwischen den Leuchten und 2 TA rechts. In der Summe also 2+3+3+2 = 10 Teilabschnitte. Die Strecke unseres Beispiels hat angenommen 180 cm 180 / 10 = 18cm = 1 Teilabschnitt 2 TA sind also 2x18 = 36 cm (Abstand vom Rand zur ersten Leuchte und 3 TA sind also 3s18 = 54 cm Abstand zwischen den Leuchten So ergibt sich später eine gleichmäßige Lichtverteilung auf der Strecke. ***** Ein anderer Vorteil ist, daß eine gleichmäßige Aufteilung so wirkt, als sei der Abstand von den enden zur ersten Leuchte größer als untereinander. Es scheint also, als sei die Gruppe mehrerer Leuchten etwas zusammengestaucht worden. Durch die beschriebene Aufteilung wirkt die Taklung auf die Strecke bezogen wieder harmonisch (nicht zuletzt durch das Teilungsverhältnis nah am goldenen Schnitt. ***** Natürlich spielen noch ganz andere Faktoren in eine gelungene Lichtverteilung mit ein. So sollte der Abstand der Leuchten auf die Höhe des Raumes und die Art der Leuchten Bezug nehmen, aber i.d.R. sind 40-60 cm ok. Auch sollte es besser eine ungerade Anzahl an Leuchten sein, oder sich die Aufteilung dahingehend ändern, daß eher Zwillingspaare gebildet werden. Und der Abstand zur Wand ist auch wichtig. Sind die Leuchten vor einem Durchgang, einem Fenster, vor einer Wand oder gar von Vorhängen platziert? Also geht das Licht primär auf den Boden, ein Möbel oder auf eine Wand- oder Vorhangfläche? Oft ist das passende Maß bei ~25-28 cm Abstand zur Wand / Vorhang

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Raumagentur ArteFakt

Licht kann nur dort wirken, wo es reflektiert wird, ähnlich dem Licht einer Taschenlampe, daß entweder in das Buch scheint, das ich lesen möchte, oder in den Himmel... im gegebenen Beispiel würden die Wände eher schattig bleiben und der Boden (relativ gleichmäßig) aufgehellt werden. Mit dem Dimmer kann nur entscheiden werden, ob es gleichmäßig weniger hell oder richtig hell wird. Da aber Licht nur dort als stimmunggebendes Gestaltungsmedium eingesetzt werden kann, wo auch Schatten vorhanden ist, empfehle ich, da das Licht ja nur von oben kommen soll, zumindest in Schaltgruppen zu arbeiten. Wenn die Decke abgehängt ist, sollte das auch noch recht einfach nachzurüsten sein, indem man an der Tür zwei weitere Schalterdosen setzt, deren Schaltdrähte nach oben unter die Decke geführt werden, wo sie unter der Verschalung zu den Lichtgruppen gezogen werden könnten. Lediglich die Steigleitung auf der Wand wäre dann zu verschließen. ***** Da wir keinen Veranstaltungsraum haben, bitte die Positionen der Strahler nicht anhand eines Rasters etc. festsetzen, sondern an der Raumnutzung. Nicht die Leuchte ist wichtig, sondern das Licht. Die erste Frage sollte also sein: wo soll der Raum erhellt werden? Die Position der Leuchten sollte sich diesem Ergebnis unterordnen. Momentan fällt das Licht von oben vor den TV, weshalb der Bereich dahinter eher schattig bleibt, die gegenüberliegende Ecke neben dem Schrank wird aber stärker erhellt, da kein TV o.ä. einen Schatten wirft. Der Bereich, der am Tag durch Tageslicht erhellt wird (Fenster), ist am Abend eher knapp beleuchtet (nur 2 Strahler). Der Kamin wird ungleich beleuchtet und über dem Sofa ist das Lciht so angeordnet, daß man zwar recht gut lesen kann, aber auf dem Sofa liegend relaxen und nach oben schauen ist ohne Blendung nicht möglich. Allen Leuchten gemein ist der Umstand, daß der Abstand zur Wand recht groß ist, weshalb das Licht primär auf den Boden scheint, die Wände aber im Dunklen bleiben. ***** Jeder Spot wirft an den Wänden auch einen Lichtkegel als Muster. Das sollte definitiv bei der Planung der Positionierung auch Beachtung finden. Ebenso sind ungerade Anzahlen harmonischer als gerade. Wobei in Kleingruppen auch eine Addition von Zwillingen harmonisch erscheint. Mein Tipp: Vor dem Fenster 5 Strahler verteilen, wobei die erste Leuchte an der Laibung beginnt. (Schaltgruppe I) Ein Zwilling vor der Zimmertür ergänzt die Lichtgruppe. Bei einer 82 cm-Tür sollte der Abstand der Leuchten untereinander ~38 cm betragen. Links und rechts des Schrankes (am TV) enlang der Wand je einen Zwilling setzen, wobei der Strahler in der Ecke den gleichen Abstand zur orthogonal angrenzenden Wand haben sollte wie zu der Wand, an der der Schrank steht.(Schaltgruppe II) Ein Drilling vor dem Kamin (Gruppe III) beleuchtet das Highlight. Die 4 Strahler über dem Sofa sollten 5 werden (ungerade Zahl) und wiefolgt verteilt werden: Taktung -2/3/3/3/2- Stichwort: Lichtkegelüberschneidung... (Gruppe IV) Der Wandabstand sollte bei rd. 20 cm liegen, um Licht auf die Wände zu bringen, die dann via Relexion den Raum erhellen. Selbst wenn der Boden hell ausgeleuchtet ist, die Wände aber dunkel bleiben, fehlt uns gefühlt die Anwesenheit von Licht. Die Schalter an der Tür von oben nach unten: oben No IV - dieses Licht ist am wichtigsten! mitte No I - die allgemeine Aufhellung (oft genutzt, dimmbar) unten No III+II als Serienschalter (Lichtergänzung links und rechts der Tür) Nur nicht mehr als 3-fach-Rahmen bei Schaltern einsetzen - bei 4 und mehr weiss niemand mehr - egal wie lang er dort wohnt - welcher Schalter welches Licht schaltet.

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Reply to: Licht kann nur dort wirken, wo es reflektiert wird, ähnlich dem Licht einer Taschenlampe, daß entweder in das Buch scheint, das ich lesen möchte, oder in den Himmel... im gegebenen Beispiel würden die Wände eher schattig bleiben und der Boden (relativ gleichmäßig) aufgehellt werden. Mit dem Dimmer kann nur entscheiden werden, ob es gleichmäßig weniger hell oder richtig hell wird. Da aber Licht nur dort als stimmunggebendes Gestaltungsmedium eingesetzt werden kann, wo auch Schatten vorhanden ist, empfehle ich, da das Licht ja nur von oben kommen soll, zumindest in Schaltgruppen zu arbeiten. Wenn die Decke abgehängt ist, sollte das auch noch recht einfach nachzurüsten sein, indem man an der Tür zwei weitere Schalterdosen setzt, deren Schaltdrähte nach oben unter die Decke geführt werden, wo sie unter der Verschalung zu den Lichtgruppen gezogen werden könnten. Lediglich die Steigleitung auf der Wand wäre dann zu verschließen. ***** Da wir keinen Veranstaltungsraum haben, bitte die Positionen der Strahler nicht anhand eines Rasters etc. festsetzen, sondern an der Raumnutzung. Nicht die Leuchte ist wichtig, sondern das Licht. Die erste Frage sollte also sein: wo soll der Raum erhellt werden? Die Position der Leuchten sollte sich diesem Ergebnis unterordnen. Momentan fällt das Licht von oben vor den TV, weshalb der Bereich dahinter eher schattig bleibt, die gegenüberliegende Ecke neben dem Schrank wird aber stärker erhellt, da kein TV o.ä. einen Schatten wirft. Der Bereich, der am Tag durch Tageslicht erhellt wird (Fenster), ist am Abend eher knapp beleuchtet (nur 2 Strahler). Der Kamin wird ungleich beleuchtet und über dem Sofa ist das Lciht so angeordnet, daß man zwar recht gut lesen kann, aber auf dem Sofa liegend relaxen und nach oben schauen ist ohne Blendung nicht möglich. Allen Leuchten gemein ist der Umstand, daß der Abstand zur Wand recht groß ist, weshalb das Licht primär auf den Boden scheint, die Wände aber im Dunklen bleiben. ***** Jeder Spot wirft an den Wänden auch einen Lichtkegel als Muster. Das sollte definitiv bei der Planung der Positionierung auch Beachtung finden. Ebenso sind ungerade Anzahlen harmonischer als gerade. Wobei in Kleingruppen auch eine Addition von Zwillingen harmonisch erscheint. Mein Tipp: Vor dem Fenster 5 Strahler verteilen, wobei die erste Leuchte an der Laibung beginnt. (Schaltgruppe I) Ein Zwilling vor der Zimmertür ergänzt die Lichtgruppe. Bei einer 82 cm-Tür sollte der Abstand der Leuchten untereinander ~38 cm betragen. Links und rechts des Schrankes (am TV) enlang der Wand je einen Zwilling setzen, wobei der Strahler in der Ecke den gleichen Abstand zur orthogonal angrenzenden Wand haben sollte wie zu der Wand, an der der Schrank steht.(Schaltgruppe II) Ein Drilling vor dem Kamin (Gruppe III) beleuchtet das Highlight. Die 4 Strahler über dem Sofa sollten 5 werden (ungerade Zahl) und wiefolgt verteilt werden: Taktung -2/3/3/3/2- Stichwort: Lichtkegelüberschneidung... (Gruppe IV) Der Wandabstand sollte bei rd. 20 cm liegen, um Licht auf die Wände zu bringen, die dann via Relexion den Raum erhellen. Selbst wenn der Boden hell ausgeleuchtet ist, die Wände aber dunkel bleiben, fehlt uns gefühlt die Anwesenheit von Licht. Die Schalter an der Tür von oben nach unten: oben No IV - dieses Licht ist am wichtigsten! mitte No I - die allgemeine Aufhellung (oft genutzt, dimmbar) unten No III+II als Serienschalter (Lichtergänzung links und rechts der Tür) Nur nicht mehr als 3-fach-Rahmen bei Schaltern einsetzen - bei 4 und mehr weiss niemand mehr - egal wie lang er dort wohnt - welcher Schalter welches Licht schaltet.

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